| Norm | Kabelgröße | Strombelastbarkeit | Spannungsfall | Abfall % |
|---|---|---|---|---|
| NEC (US) | AWG 3 (26.7 mm²) | 100 A | 2.87 V | 2.39% |
| IEC (EU) | 25 mm² | 101 A | 3.07 V | 2.56% |
| BS (UK) | 16 mm² | 76 A | 4.79 V | 3.99% |
| AS/NZS | 16 mm² | 76 A | 4.79 V | 3.99% |
Überprüfen Sie immer die örtlichen Vorschriften. Die Kabelgröße hängt von Isolierungstyp, Umgebungstemperatur und Leitungsführung ab.
| Strom | AWG | mm² | Strombelastbarkeit | Abfall % |
|---|---|---|---|---|
| 30 A | AWG 4 | 21.2 mm² | 85 A | 2.26% |
| 40 A | AWG 3 | 26.7 mm² | 100 A | 2.39% |
| 50 A | AWG 3 | 26.7 mm² | 100 A | 2.99% |
| Distanz | AWG | mm² | Strombelastbarkeit | Abfall % |
|---|---|---|---|---|
| 100 ft | AWG 4 | 21.2 mm² | 85 A | 2.01% |
| 150 ft | AWG 3 | 26.7 mm² | 100 A | 2.39% |
| 200 ft | AWG 2 | 33.6 mm² | 115 A | 2.54% |
Die Wahl des richtigen Kabelquerschnitts ist eine sicherheitskritische Entscheidung. Ein zu dünnes Kabel erwärmt sich unter Last, schädigt die Isolierung mit der Zeit und kann einen Kabelbrand verursachen. Ein zu dickes Kabel ist sicher, aber verschwenderisch — dickere Kupferleiter sind teurer und schwieriger anzuschließen. Das Ziel ist der kleinste Leiter, der sowohl die Strombelastbarkeitsanforderung (der Leiter kann die Last dauerhaft ohne Überhitzung tragen) als auch die Spannungsabfallgrenze (die Last erhält ausreichend Spannung für den Betrieb) erfüllt.
NEC Tabelle 310.16 listet die Grundstrombelastbarkeit für Kupferleiter bei 75°C auf. Zwei Korrekturfaktoren verringern diesen Wert in realen Installationen. Temperaturkorrektur (NEC 310.15(B)(2)) gilt, wenn die Umgebungstemperatur 30°C überschreitet — ein 40°C heißer Dachboden kann die Strombelastbarkeit um ca. 13% reduzieren. Bündelungskorrektur (NEC 310.15(C)(1)) gilt, wenn vier oder mehr stromführende Leiter ein Rohr teilen — neun Leiter zusammen erfordern einen Korrekturfaktor von 70%. Wenden Sie vor der Sicherungsauswahl immer beide Korrekturen an.
Der Spannungsabfall wird berechnet als VD = (2 × L × I × ρ) / A, wobei L die einfache Leiterlänge in Metern, I der Strom in Ampere, ρ der Kupferwiderstand (0,0172 Ω·mm²/m bei 20°C) und A der Leiterquerschnitt in mm² ist. Der Faktor 2 berücksichtigt den Hin- und Rückweg durch Phase- und Neutralleiter. NEC empfiehlt, den Spannungsabfall im Stromkreis auf maximal 3% und den kombinierten Abfall aus Einspeisung und Stromkreis auf maximal 5% zu begrenzen. Ein höherer Abfall bedeutet, dass Motoren heißer laufen, LED-Treiber flackern und empfindliche Elektronik fehlfunktioniert.
Verschiedene Regionen verwenden unterschiedliche Kabelmaßsysteme. NEC (in den USA und Kanada) misst Leiter in AWG (American Wire Gauge) — eine kontraintuitive Skala, bei der eine größere AWG-Nummer einen dünneren Leiter bedeutet. IEC 60364 (Europa und der größte Teil der Welt) und BS 7671 (Vereinigtes Königreich) geben Leiter in mm² Querschnitt an, was Größenvergleiche vereinfacht. AS/NZS 3000 (Australien und Neuseeland) verwendet ebenfalls mm². IEC und BS begrenzen den Spannungsabfall auf 3% für Beleuchtung und 5% für andere Stromkreise; NEC empfiehlt 3% für Abzweigstromkreise. Dieser Rechner zeigt die empfohlene Größe nach allen vier Normen gleichzeitig an.
Jede Zeile in der Ergebnistabelle repräsentiert eine Verdrahtungsnorm. Die Spalte Kabelgröße zeigt den empfohlenen Leiter — AWG-Nummer für NEC, mm²-Querschnitt für IEC, BS und AS/NZS. Strombelastbarkeit ist die Dauerstromnennleistung dieses Leiters bei der Standardbetriebstemperatur. Spannungsabfall zeigt die tatsächlich verlorene Spannung über die volle Hin- und Rückwegstrecke bei Ihrem angegebenen Strom; Abfall% drückt diesen Verlust als Prozentsatz der Versorgungsspannung aus. Ein grüner Prozentwert bedeutet, dass der Stromkreis innerhalb der Grenzen liegt; orange bedeutet, dass er sich dem Grenzwert nähert; rot bedeutet, dass er die Normbegrenzung überschreitet und Sie einen dickeren Leiter, eine höhere Spannung oder eine kürzere Leitung erwägen sollten.
Diese Ergebnisse sind berechnete Referenzwerte auf Basis veröffentlichter Codetabellen und idealisierter Kupferresistivität. Reale Installationen beinhalten weitere Faktoren: Rohrtyp, Anzahl der Leiter, Umgebungstemperatur, Leiterisolierungsklasse und lokale Normänderungen. Überprüfen Sie Ihre Leiterwahl vor der dauerhaften Elektroinstallation stets mit einem zugelassenen Elektriker. Für sicherheitskritische Einspeisungen oder Anlagen über 100 A konsultieren Sie einen zugelassenen Elektroingenieur.